Die Frontarbeit und der Kontakt mit den Lieferanten waren die letzten beiden Jahre Sache von Adolf Aschenbrenner. Seine Geschäftspartner sagten, er habe durch seine lockere und professionelle Art und Weise ATEV aus einem Dornröschenschlaf geholt. Werner Fischers Welt sind die Technik und die Leistungsbereitschaft, nicht aber das flinke Gespräch mit den Lieferanten. Zwei Hausmessen mit toller Show waren Highlights im Wirken von Aschenbrenner, der sich die rund 50 Großhandelspartner, 6 davon aus Österreich, gerne hingaben.

Dann allerdings setzte der Teilehandelsmarkt Grenzen und Umsatzrückgänge kennzeichneten das Sparprogramm.

Aus dieser Stimmungslage heraus entzweiten sich Aschenbrenner und Fischer und letztlich wurde der geschäftsführende Vorstand vom Dienst freigestellt, bleibt jedoch bis Mitte 2013 auf der Lohnliste. Nun haben die Anwälte das Wort und Gerichte werden bemüht, Klarheit zu schaffen. Fischer, der über die Genossenschaft 2012 rund 30 Millionen Euro Umsatz generierte, will 2013 mit seinen Möglichkeitendurchstarten und sich auf der AutoZum präsentieren. Die Geschäfte sind hart, was weniger Show bedeutet.